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1998
Der Grosse Rat des Kantons Freiburg beschließt, die Grundstücke um den Heinrichsturm als Landreserve zu erwerben.
1999
Eine vom Rektorat eingerichtete Vitrine in der Ehrenhalle der Universität zeigt in ständiger Wechselausstellung bedeutende Stücke aus den
Sammlungen am Biblischen Institut und wirbt für die Idee eines BIBEL+ORIENT Museums.
2000-2001
Kleinere Ausstellungen in Museen in Genf, Solothurn und Freiburg zeigen, dass ein reges Interesse an den Themen eines BIBEL+ORIENT Museums besteht. Realisierung einer von den kantonalen Behörden in Auftrag gegebenen und vom Hochschulrat finanzierten
Machbarkeitsstudie für den Museumsbau in und um den Heinrichsturm durch den Freiburger Architekten Manfred Schafer. Später folgt eine
Innenarchitekturstudie von Christine Poffet im Rahmen einer Diplomarbeit.
2001-2004
Gefördert von der
Gebert Rüf Stiftung wird unter der Leitung von Thomas Staubli ein Museumsbetrieb ausgelotet und erprobt, unter anderem mit einer größeren Wanderausstellung zum Thema «Tiere in der Bibel», die in zehn Museen im In- und Ausland gezeigt wird und mit der Ausstellung «Werbung für die Götter», in Kooperation mit den Museen für Kommunikation in Bern und Frankfurt. Später folgt die über viele Jahre tourende Wanderausstellung «
Salomons Tempel». Die Erfahrungen werden in Überlegungen zum
Konzept und einer
Marketingstudie reflektiert. Parallel dazu wird mit der Erfassung der Museumsbestände in einer maßgeschneiderten elektronischen Datenbank begonnen und eine E-Learning-Plattform erprobt.
17. Mai 2004
Auf der Basis des bisherigen vorweihnächtlichen Postkartenversandes wird der
Verein «Projekt BIBEL+ORIENT» gegründet.
23. Februar 2005
Der Kanton Freiburg, die Universität und der Verein «Projekt BIBEL+ORIENT» gründen die
Stiftung BIBEL+ORIENT. Die Stiftung bezweckt die Valorisierung und Entwicklung der Sammlungen BIBEL + ORIENT an der Universität Freiburg/Schweiz mit dem Ziel der Errichtung und des Betriebs eines BIBEL + ORIENT Museums.
5. November 2005
Im ehemaligen Büro von Prof. Othmar Keel wird das von der Universität ausgebaute
Ausstellungskabinett des BIBEL+ORIENT Museums eingeweiht, das damit erstmals über einen eigenen, kleinen Ausstellungsraum verfügt. Er enthält sechs Vitrinen und 57 beleuchtete Schublade, was einer Ausstellungsfläche von 60 Quadratmetern entspricht.
Ab Herbst 2006
Zur Rekrutierung von Führungspersonal und für weitere Interessierte wird regelmäßig ein
Einführungskurs in die Themen des BIBEL+ORIENT Museums angeboten.
Februar 2007
Das BIBEL+ORIENT Museum erhält im Universitätsgelände ein Magazin zur Einlagerung seiner Objekte und für seinen Medienverlag.
Ab Herbst 2008
Die 30%-Stelle der Museumsleiteitung wird durch eine 30%-Stelle Museumsmanagement ergänzt.
23. März 2010
Die BIBEL+ORIENT Datenbank Online (
BODO) wird der Öffentlichkeit übergeben.