Engelwelten

Der Katalog und die Ausstellung „Engelwelten“ bieten dennoch, so anmaßend das klingt, etwas Neues und bisher so Noch-Nie-Dagewesenes. Sie versuchen in einer Art Ahnenforschung erstmals eine Genealogie der so unterschiedlichen Engelvorstellungen der abendländischen Kultur zu erstellen.


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Beschreibung

Ahnenforschung ist nicht nur von historischem Interesse. Sie erinnert an Möglichkeiten. Durch den Einfluss von Gestalten wie der Siegesgöttin Nike-Victoria oder des Liebesgottes Eros-Amor auf die abendländische Engelwelt sind wesentliche menschliche Alltagserfahrungen, wie der Erfolg oder die Liebe, in einen
engelhaften Zustand erhoben worden. Paul Klee hat mit seinen zahlreichen Engelbildern dieses Phänomen fast ins Beliebige ausgeweitet. Klees Bilder tragen Titel wie Debut eines Engels, trinkender Engel, Würde des Amts, es weint, vergesslicher Engel, Krise eines Engels, hässlicher Engel, Daemonie oder (Engel) nochmals hoffend.Bilder und Titel schreiben unterschiedlichste menschliche Stimmungen, Erfahrungen und Zustände Engeln zu. Sie heben diese Phänomene damit in den Bereich des Engelhaften und entheben sie so dem des Alltäglich-Trivialen und Banalen.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Vorwort
Einführung: Was fällt Dir zum Stichwort Engel ein?
I.     Vielgestaltige Engelwesen
II.    Engel als Boten und Wegbegleiter
III.   Tiergestaltige Engel: Kerubim und Serafim
IV.   Die Organisation des himmlischen Hofstaats
V.    Drachenkampf: der gefährlichste aller Mythen
VI.   Schutzgöttinnen und Schutzengel
VII.  Nike/Victoria, die geflügelte Siegesgöttin
VIII. Eros-Amor und Putti, Kinder als Engel
Bibliografie
Organisation der Ausstellung

 

 

Von Othmar Keel


unter Mitarbeit von

Caroline Schuster Cordone,
Stephan Gasser und Leonardo Pajarola