Salomons Tempel

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SALOMONS TEMPEL

Unter dem babylonischen König Nebukadnezzar (587/86 v. Chr.) wurde der Tempel geplündert und zerstört. Wo einst Salomons Tempel stand, erhebt sich heute der Felsendom. Die Wanderausstellung Salomons Tempel erklärt, wie es dazu kam. Kernstück der Ausstellung ist ein Modell von Salomons Tempel, dass, wie im Heiligtum von Jerusalem wurde jener Gott verehrt, der von sich sagt «Ich bin, der ich bin» und «Du sollst dir kein Gottesbild machen», zeigt.


Architektonisches Vorbild

Die detaillierten Beschreibungen des salomonischen Tempels haben christliche Architekten beim Bau von Gotteshäusern während Jahrhunderten inspiriert. So wurde zum Beispiel der Markusdom in Venedig als monumentale Version des Salomonischen Tempels im «Neuen Jerusalem» Venedig aufgefasst. Aber nicht nur Christen, auch Freimaurer greifen auf das Vorbild des Tempels zurück. Die Ausstellung erklärt, weshalb.

Vertikale Ökumene

Salomons Tempel ist ein Ausgangspunkt für das interreligiöse Gespräch. Die heutigen Religionen sind durch die Geschichte auf vielfältige Art und Weise miteinander verbunden. Schmerzhafte Beziehungen zwischen den Religionen können durch eine Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte und den erfahrenen Verletzungen geheilt werden. Die vertikale Ökumene der Geschichte kann sich mit der horizontalen Ökumene, dem Gespräch unter den Religionen, verbinden.

Das Modell

«Das Haus, das König Salomo für JHWH baute, war sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und dreissig Ellen hoch. Die Vorhalle vor dem Hauptraum des Hauses war zwanzig Ellen breit, entsprechend der Breite des Hauses, und zehn Ellen tief in der Längsrichtung des Hauses...» Kön 6,2-3. Beschreibungen wie diese schreien nach Visualisierung, besonders dann, wenn sie über Seiten weitergehen. Das Projekt BIBEL+ORIENT Museum liess nach neusten Forschungserkenntnissen ein Modell des Salomonischen Tempels erbauen, das Laien und Fachleute, Jung und Alt gleichermassen begeistert. Das Modell wurde von Martin Everard Hunsche nach Vorgaben der Alttestamentler Prof. O. Keel und Prof. Wolfgang Zwickel im Maßstab 1:50 erbaut.

 

Gedrucktes

Zur Ausstellung erschien eine preiswerte, 64seitige, reich illustrierte Broschüre auf  Deutsch und auf Französich. Auf dem Tempelmusik CD dokumentieren 22 Musikbeispiele den Ursprung der Jerusalemer Tempelmusik und ihre Weiterentwicklung im Psalmengesang. Dazu stehen noch Bastelbögen zur Verfügung.

Die Ausstellung

Möchten Sie SALOMONS TEMPEL gerne in Ihren Räumlichkeiten ausstellen? Hier können Sie eine PDF Vorstellungsmappe auf Französisch oder auf Deutsch downloaden.

Bisherige Stationen der Ausstellung SALOMONS TEMPEL (2003-2007)

Belp, Berne, Bern-Betlehem, Burkheim am Kaiserstuhl (D), Fribourg, Gachnang, Gossau, Hattingen (DE), Huttwil, Ins, Langenthal, Leipzig (DE), Lucerne, Mollie-Margot, Münsingen, Spiez, Täuffelen, Tavel, Thun, Utzenstorf, Volketswil, Weinfelden, Zurich