Vertikale Ökumene

Erinnerungsarbeit im Dienst des interreligiösen Dialogs Mit Beiträgen von Othmar Keel, Ulrike Bechmann und Wolfgang Lienemann, bebildert und herausgegeben von Thomas Staubli 72 Seiten, zahlreiche Abbildungen, farbiger Umschlag
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Description du produit
Idee
Die ununterbrochene biblische Überlieferung altorientalischer Motive stellt ein einzigartiges Kulturkontinuum dar. Das Projekt BIBEL+ORIENT MUSEUM rückt diese Tatsache ins öffentliche Bewusstsein, zeigt aber auch Brüche und Spannungen in dieser «vertikalen Ökumene» der verwandten Religionen nahöstlicher Herkunft auf. Damit eine ehrliche Auseinandersetzung zwischen diesen Religionen stattfinden kann, braucht es im interreligiösen Gespräch eine Art «Familientherapie», die erlittene Verletzungen ernst nimmt.
Inhalt
Fünf Artikel zeigen auf, was «vertikale Ökumene» ist und in welchem Verhältnis sie zur «horizontalen Ökumene», zum gegenwärtigen Gespräch zwischen den Religionen, steht. Historische Bruch- und Reibstellen zwischen den Religionen werden genauer beleuchtet: das Verhältnis zwischen Kanaan und Judentum, zwischen Christentum und Judentum, zwischen dem Islam und seinen Vorgängerreligionen, zwischen den Religionen und den säkularen Strömungen in der Gegenwart.
Zielpublikum
Die Broschüre richtet sich an alle, denen ein friedliches und produktives Verhältnis zwischen den Religionen ein Anliegen ist, insbesondere an Lehrkräfte, PolitikerInnen und Seelsorgende.
Autorin, Autoren, Herausgeber
Prof. Dr. h.c. mult. Othmar Keel, geb. 1937, Prof. em. des Departements für Biblische Studien der Universität Freiburg CH. Präsident der Stiftung BIBEL+ORIENT.
PD Dr. Ulrike Bechmann, M.A., geb. 1958, Oberassistentin am Lehrstuhl Kath. Theologie 1: Biblische Theologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth.
Prof. Dr. Wolfgang Lienemann, geb. 1944, Ordinarius am Lehrstuhl für Ethik an der Christkatholischen und Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität Bern.
Dr. Thomas Staubli, geb. 1962, Oberassistent am Departement für Biblische Studien der Universität Freiburg CH und Leiter des Projekts BIBEL+ORIENT MUSEUM.
Inhalt
Othmar Keel
Was ist unter vertikaler Ökumene zu verstehen?
Die ununterbrochene biblische Überlieferung altorientalischer Motive - Bewusstseinsarbeit des Projektes BIBEL+ORIENT MUSEUM - Stärken und Schwächen der orientalischen Religionsideen - Vertikale Ökumene als Familientherapie
Othmar Keel
Die Heilung des Bruchs zwischen «kanaanäischer» und israelitischer Kultur
1 Israels Antikanaanismus
2 Die «Gräuel der Kanaanäer»
3 Die Verluste, die die Diffamierung der kanaanäischen Religionen für das Judentum (und Christentum) bedeuten
Othmar Keel
Die Heilung des Bruchs zwischen Judentum und Christentum
1 Judenhass im Neuen Testament...
2 ...und einige Versuche, mit ihm umzugehen
3 Die «Heilsfunktionen» des Judentums post Christum
4 Andauernde Karikatur und Grenzen des Judentums
Ulrike Bechmann
Das Eigene des Islam im religiösen Kontext seiner Entstehungszeit. Zum Verständnis von erinnerter Trennung und gegenwärtigem Dialog
1 Die Aufspaltung in verschiedene Kirchen
2 Die Herausbildung der islamischen Umma
3 Das Verhältnis von vertikaler und horizontaler interreligiöser Ökumene
Wolfgang Lienemann
Grenzüberschreitungen. Kurze Beobachtungen zu Gleichzeitigkeiten des Ungleichzeitigen im Religionskontakt
Alte Stereotypen - Fundamentalismus und Säkularisierung - Religionskontakte und Konversionen - Sexualethik und das Geschlechterverhältnis - Kampf um religiöse Symbole

Idee

Die ununterbrochene biblische Überlieferung altorientalischer Motive stellt ein einzigartiges Kulturkontinuum dar. Das Projekt BIBEL+ORIENT MUSEUM rückt diese Tatsache ins öffentliche Bewusstsein, zeigt aber auch Brüche und Spannungen in dieser «vertikalen Ökumene» der verwandten Religionen nahöstlicher Herkunft auf. Damit eine ehrliche Auseinandersetzung zwischen diesen Religionen stattfinden kann, braucht es im interreligiösen Gespräch eine Art «Familientherapie», die erlittene Verletzungen ernst nimmt. 

Inhalt

Fünf Artikel zeigen auf, was «vertikale Ökumene» ist und in welchem Verhältnis sie zur «horizontalen Ökumene», zum gegenwärtigen Gespräch zwischen den Religionen, steht. Historische Bruch- und Reibstellen zwischen den Religionen werden genauer beleuchtet: das Verhältnis zwischen Kanaan und Judentum, zwischen Christentum und Judentum, zwischen dem Islam und seinen Vorgängerreligionen, zwischen den Religionen und den säkularen Strömungen in der Gegenwart. 

Zielpublikum

Die Broschüre richtet sich an alle, denen ein friedliches und produktives Verhältnis zwischen den Religionen ein Anliegen ist, insbesondere an Lehrkräfte, PolitikerInnen und Seelsorgende. 

Autorin, Autoren, Herausgeber

Prof. Dr. h.c. mult. Othmar Keel, geb. 1937, Prof. em. des Departements für Biblische Studien der Universität Freiburg CH. Präsident der Stiftung BIBEL+ORIENT.
PD Dr. Ulrike Bechmann, M.A., geb. 1958, Oberassistentin am Lehrstuhl Kath. Theologie 1: Biblische Theologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. 
Prof. Dr. Wolfgang Lienemann, geb. 1944, Ordinarius am Lehrstuhl für Ethik an der Christkatholischen und Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität Bern. 
Dr. Thomas Staubli, geb. 1962, Oberassistent am Departement für Biblische Studien der Universität Freiburg CH und Leiter des Projekts BIBEL+ORIENT MUSEUM.